Mechthild Feuerstein
 
   
   
LENI – eine Riefenstahlsubjektive
Regie: Anja Gronau
Künstlerische Mitarbeit: Marcel Luxinger
Bühne: Mechthild Feuerstein
Kostüme: Olaf Habelmann
Theater unterm Dach, Berlin, September 2005
  „Regisseurin Anja Gronau hat für ihre Inszenierung „LENI – eine Riefenstahlsubjektive“ den Gegenstand ihres Interesses verdreifacht. ... In ineinanderfließenden Szenen nähern sich die Schauspielerinnen der besessenen Ausnahmefrau, vom zerplatzten Tänzerinnentraum über die gigantische Filmkarriere bis zum Ruhm als Unterwasserfotografin heben sie Bruchstücke aus der Biografie, um daran immer wieder das Verhältnis von Kunst und Politik zu diskutieren. Getreu den Gesetzen des Films und den Schwierigkeiten mit der deutschen Geschichte geht es ums Ausblenden, Herausschneiden und ein Händchen für elegante Übergänge. ... An hohen, weißen Wänden, die die Spielfläche begrenzen, hängen massenhaft Riefenstahl-Fotos (Bühne: Mechthild Feuerstein). Später leuchten diese Wände und machen die Fotos zu großen Negativen"
Berliner Zeitung, 24.09.05